Der Verband der Kleingärtner – Teil 1

By | Juni 11, 2017

Der Verband der Kleingärtner.

Unter dem Begriff „Kleingarten“ ist eine für den individuellen Bedarf genutzte Fläche in einer Größe von jeweils ca. 250-400 m2 innerhalb von Kleingartenanlagen zu verstehen, auf Standorten, die nicht in Verbindung zu den Wohngebäuden stehen. Kleingärten dienen der aktiven, produktiven Freizeitgestaltung und damit der Erholung ihrer Nutzer.

Die Kleingärtner richten ihren Ehrgeiz darauf, Obst von guter Qualität zu ernten. Sie nutzen auch alle Möglichkeiten für den Anbau von Feingemüse – ganz besonders von Frühgemüse unter Glas und Plast – von Spät-und Überwinterungsgemüse sowie von Blumen und Zierpflanzen. Denn: nur ein produktiver Garten ist auch ein schöner Garten!

Auch die Bereitschaft der Siedler, ihren Grund und Boden intensiver zu nutzen, ist gewachsen. Ein „Siedlergarten“ ist in der Regel größer als ein Kleingarten. Da der Siedlergarten direkt zum Wohnsitz des Siedlers und seiner Familie gehört, sind die Voraussetzungen für die Bewirtschaftung, auch für die Kleintierzucht und -haltung weitaus günstiger. Aufgabe der Siedler ist es ebenfalls, ihre Gärten durch den Anbau von Obst und Gemüse produktiv zu nutzen und darüber hinaus die Kleintier zucht und -haltung auf eigener Futtergrundlage noch zu erweitern.

Ein Wochenendsiedlergarten ist eine für die individuelle Erholung genutzte Fläche in einer Größe bis zu 400 m2 in Verbindung mit einer Gartenlaube bzw. einem Bungalow auf Standorten, die nicht für eine kleingärtnerische Nutzung geeignet sind.

Wochenendsiedlergärten sind keine Dauerwohnsitze. Die Nutzung des Bodens erfolgt gemäß den natürlichen Standortbedingungen und den Erfordernissen des Landeskulturgesetzes.

Wochenendsiedlergärten werden für den Anbau von Brombeeren, Himbeeren, Kulturheidelbeeren, Edelebereschen, Haselnüssen oder anderen Wildfrüchten genutzt.

Eine Hauptaufgabe des besteht darin, für die Mitglieder des Verbandes und ihre Familien, aber auch für andere interessierte Bürger, vorrangig für Arbeiter und kinderreiche Familien, weitere Möglichkeiten für Erholung und Freizeit zu schaffen, die vollständige Nutzung eines jeden Quadratmeters Boden und die rasche Erhöhung seiner Fruchtbarkeit anzustreben.

In der Gemeinschaft der Spartenkollektive verwirklichen die Mitglieder ihre Freizeitinteressen. Ein vielfältiges, interessantes Spartenleben trägt dazu bei, die Bedürfnisse der Mitglieder nach Erholung und aktiver schöpferischer Frei zeittätigkeit immer umfassender zu rea lisieren.

Für die fachliche und züchterische Arbeit unter den Mitgliedern werden auf allen Ebenen des Verbandes von den Vorständen Fach- und Zuchtkommissionen berufen. Sie haben die Aufgabe, Schulungen, Vorträge, Ausstellungen und den Erfahrungsaustausch zu organisieren und durchzuführen sowie Fachberater, Pflanzenschutzbeauftragte, Schätzer und Zuchtwarte auszubilden und für deren Weiterbildung zu sorgen.

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