Für Pavillons und Gartenhäuser – Es muß nicht immer Dachpappe sein vol.1

By | September 30, 2015

Die gute alte Dachpappe ist ungemein praktisch, aber mehr auch nicht. Wir präsentieren vier Dacheindeckungen, die genauso dauerhaft, aber viel attraktiver sind.

Zu Pavillons und Gartenhäusern paßt unserer Ansicht nach besonders gut ein Dach, das mit Holz gedeckt ist. Deshalb bilden Vorschläge mit Holzprodukten den Auftakt unserer vier Beispiele.
Auf dieser Seite zeigen wir ein sechsflächiges Pavillondach, das mit einfachen und preisgünstigen Schalbrettern (12,5 x 1,6 cm stark) gedeckt wurde – eine alte Form der Dachdeckung, jedoch nur noch selten zu sehen.
Die Bretter werden von unten nach oben auf die Sparren gelegt und geschraubt oder genagelt, etwa ein Viertel bis ein Drittel überkragend. Die Neigungswinkel betragen 30 und 45 Grad.
Zum Abschluß wird das Dach zweimal mit einer Außenacrylfarbe gestrichen.

Schalbretter

Einfache Schalbretter, sägerauh und nur 16 mm stark. Wir haben sie unbehandelt aufs Dach gelegt und dann erst gestrichen. In Frage kommen eine ölige Holzlasur oder auch eine Acrylfarbe (zweimal auftragen – streichen oder rollen).Den Winkel- und den Gehrungsschnitt an jeder Brettseite einzeln ausführen – am besten mit einer Kapp- und Gehrungssäge.
Unterseite mit drei gedeckten Feldern. Jedes der Dachfeld-Bretter hat eine andere Länge. Also müssen Sie exakt ausmessen.
Der markante Knick im Dach des Pavillons macht den Zuschnitt des Materials und die Eindeckung ziemlich kompliziert. Aber andererseits besteht in dieser Konstruktion ja der besondere Reiz. Die Farbe Ochsenblut-Rot gibt dem Ganzen einen ziegelroten Ton.

Holzschindeln

Unser zweiter Vorschlag ist etwas für Naturfreunde. Diese schönen, angenehm duftenden Holzschindeln aus Kanadischer Rotzeder bedürfen keiner Oberflächenbehandlung, weil sie sozusagen über einen eingebauten Holzschutz verfügen. Infolge der Witterungseinflüsse nehmen sie eine silbergraue Farbe an.
Die Deckung ist einfach: Die Schindeln werden auf die dicht gesetzten Dachlatten oder auf Sparschalung genagelt. Zedernholzschindeln handgespalten. Die braune Färbung behalten sie nur, wenn sie mit Lasur gestrichen werden. Die untere Reihe mit Uberstand zur Dachrinne doppellagig nageln. Die Schindeln versetzt und mit 4 mm Abstand legen.
Damit die nächste Reihe vorn nicht sperrig hochragt, eine Ausgleichsleiste aufnageln, um die Höhe der ersten Doppellage zu überbrücken.
Alle weiteren Lagen überkragen die darunterliegenden um mindestens die Hälfte. Das ist zur Abführung des Wassers wichtig.

 

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