GARTENZELT: mit festem Holzfußboden vol.2

By | November 18, 2015

GARTENZELT HolzfußbodenRasen als Boden unter einer Gartensitzgruppe mag angenehm sein, ist aber nicht gerade praktisch. Vor allem dann nicht, wenn der Platz überdacht ist und der Rasen ohnehin vertrocknen würde. Außerdem stehen die Gartenmöbel auf natürlichem Boden unsicher, weil er niemals ganz eben ist. Als Boden bieten sich festverlegte Steinplatten bzw. Pflaster an oder ein Holzdeck. Wir haben uns für letzteres entschieden und es in einem Arbeitsgang mit der Pavillonkonstruktion gebaut.
In jedem Fall sollten alle Bretter, die Bodenkontakt haben, druckimprägniert sein. Sicherheitshalber ist bei uns gleich die ganze Konstruktion aus diesem vorbehandelten Holz. Wichtig ist, daß der Boden eine ebene Fläche bildet und daß die Bretter sicher und fest liegen. Den Untergrund bilden hochkant verlegte Lagerhölzer (40 x 60 mm), die durch Unterfüttern oder Einsenken in den Boden ausgerichtet und durch Winkel mit den Rahmenhölzern verbunden werden.
Auf die Lagerhölzer und an den Rahmenhölzern befestigte Tragleisten (40 x 60 mm) werden dann die Bodenbretter (28 x 145 mm) geschraubt. Damit das Holz arbeiten kann und weil es besser aussieht, werden die Bretter mit Abstand verlegt. An den Seiten müssen sie für die Pfosten (90 x 90 mm) ausgeklinkt werden. Da die Bretter hohl liegen, können sie leicht abtrocknen, wenn sie durch Regen oder Winterwitterung naß geworden sind.
Die Rohre der Dachkonstruktion sind durch Anstrich oder Beschichtung korrosionsgeschützt, Beschläge und verwendete Schrauben sollten verzinkt sein.
So schön überdacht, kann man es in der Sonne auch wieder gut aushalten.

Lagerhölzer für die Bodenbretter werden zwischen den Rahmenteilen ausgelegt. An die Rahmen werden als Auflage Tragleisten geschraubt. Alle tragenden Teile und die Hölzer, die mit dem Erdreich in Berührung kommen, sollten durch Druckimprägnierung geschützt sein. Die Bodenbretter werden auf die Tragleisten und die Lagerhölzer gelegt und verschraubt, die Seitenbretter an den Pfosten ausgeklinkt. Die Längskanten und die Schnittkanten der passend abgelängten Bretter werden mit dem Band- oder Schwingschleifer gefast. Mit Abständen von ca. 5 mm werden die Bretter auf die Lagerhölzer geschraubt. Zwischenlagen sorgen für gleiche Abstände. Breite Stirnbretter werden wie ein Rahmen vor die Oberkanten der Pfosten geschraubt. Sie bilden den Abschluß und geben Stabilität.  Der Stoff wird über die Dachkonstruktion gezogen, und die seitlichen Eckenschürzen werden mit einem Cuttermesser abgetrennt. Die Ecken nach einer Seite Umschlagen und mit Hilfe einer großflächigen Kunststoff-Unterlegscheibe an die Pfosten schrauben.  Die Rankgitter werden mit Hilfe von Knaggen an den Pfosten, am Bodenrahmen und an den Stirnbrettern befestigt.

Rankgitter in vielen Größen nach Wahl

Rankgitter, die wir in die Ecken des Gartenpavillons gesetzt haben, gibt es in vielen Größen. Je nach Sicht- und Sonnenverhältnissen in Ihrem Garten können Sie die Gitter einplanen. Befestigt werden sie mit Holzknaggen oder verzinkten Beschlägen (Maße in cm).

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