Die Arbeitsplatte auswechseln – Da wirkt Ihre Küche gleich wie neu

By | September 24, 2015

Die Arbeitsplatte auswechselnAbgenutzt, verkratzt und unansehnlich? Eine neue Küchenarbeitsplatte ist schnell eingebaut und setzt frische farbliche Akzente.

Küchenarbeitsplatten werden häufig ebenso stark beansprucht wie Werkbänke. Da wird geschnitten, geklopft, Töpfe und Pfannen werden darauf hin- und hergeschoben – klar: Kein Material übersteht solche Belastungen auf Dauer ohne Schaden. Manchmal ist es auch nur der Wunsch nach einer optischen Auffrischung in der Küche, den man durch den Austausch der Arbeitsplatte leicht befriedigen kann. In Bau- und Holzfachmärkten sind Platten in vielen Dekors zu haben. Rund 25 Eur kostet der laufende Meter im Zuschnitt.

Der Einbau dieser robusten Arbeitsflächen ist für den Seibermacher heute kein Problem mehr. Was Sie brauchen, ist eine gute Stichsäge mit neuem Holzsägeblatt, eine Bohrmaschine mit einem 35-mm-Forstnerbohrer und etwas Silikondichtmasse.

Farben, Strukturen und Oberflächen von Küchenarbeitsplatten eröffnen einen großen gestalterischen Spielraum bei der Küchenrenovierung. Die optische Wirkung einer neuen Farbe ist enorm. Und der Einbau ist eine Sache von wenigen Stunden.

Der erste Schritt: Die Platte muß genau eingepaßt werden. Mau-erversprünge mit der Stichsäge (möglichst von unten) ausschneiden. Bei Ecklösungen müssen die Platten mit zwei Plattenverbindern verspannt werden. Mit dem Forstner-bohrer die Haltelöcher bohren.
Mit der Feinsäge werden die Nuten für die Gewindestangen der Plattenverbinder (ca. 5 mm) bis zum Plattenrand vorsichtig ausgesägt.
Der erste Schritt: Die Platte muß genau eingepaßt werden. Mau-erversprünge mit der Stichsäge (möglichst von unten) ausschneiden.
Das spezielle Verbindungsprofil aus Alublech verbindet die gesägte Stoßkante und die runde Vorderkante zweier Platten übereck fugenlos.
Von der Unterseite werden die zwei Platten mit Plattenverbindern (Gewindestangen mit Muttern) zusammengezogen und verspannt. Die Ausschnitte für Kochmulde und Spüle werden markiert, die Eckpunkte gebohrt (ca. 6 mm) und anschließend ausgesägt. Um Ausrisse an der Oberfläche zu vermeiden, sägt man entweder von der Unterseite oder stabilisiert die Schnittlinien mit Klebeband. Feuchtigkeit kann die offenen Schnittkanten zum Quellen bringen. Deshalb mit Silikonkautschuk alle offenen Holzflächen flächig versiegeln.  Die Kochmulde und die Spüle sollten zur Platte hin abgedichtet werden. In der Regel sind sie ab Werk mit einem Dichtband versehen. Vor dem Lösen der Elektrosteckverbindungen die Sicherung herausdrehen. Nach dem Einpassen wird die Arbeitsplatte mit Spaxschrauben von unten mit den Trägem der Küchenmöbel verschraubt.  Die Schnittflächen an der Außenseite der Arbeitsplatte werden mit dem passenden HPL-Umleimer-streifen versiegelt. Die überstehenden Kanten des Umleimers werden mit einer Feile (grob) und dem Schleifklotz mit Schleifpapier (Feinschliff) entfernt.
Den Wandanschluß kann man entweder mit einer feinen Silikonnaht oder im passenden Dekor mit dem Abschlußprofil hersteilen.

Ganz einfach: die alte Küche ruck, zuck aulgefrischt
Bei der Montage der neuen Platte müssen Sie einige wichtige Details beachten. So sollten alle Ecken von Ausschnitten stets mit einem Innenradius von ca. 6 mm abgerundetwerden (Ecken vorbohren) und die Schnittkanten ohne Einriß sein. So werden spätere Risse in der HPL-Ober-fläche vermieden. Die Schnittkanten der Spanplatte sollten mit Silikonkautschuk gegen eintretende Feuchtigkeit versiegelt werden. Im Bereich zwischen Kochmulde, Spüle und Schnittkante verhindert ein selbstklebendes Dichtprofil das Eindringen von Wasser. Und Vorsicht: Bei allen Arbeiten an der Kochmulde zuvor die Sicherung herausdrehen!

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