Duschkabine einbauen Badkultur auf kleinem Raum

By | Dezember 4, 2015

Duschkabine einbauen  Badkultur auf kleinem RaumDrinnen spritzt das Wasser, nach draußen dringt kein Tropfen: Mit einer Kabine ist Duschen ein Vergnügen – bei sparsamem Energieverbrauch.
Spätestens bei der fälligen Modernisierung des Bades wird für die Dusche eine Kabine interessant: Den Standardlösungen mit braun eloxierten Profilen und strukturiertem Kunstglas stehen heute eine Vielzahl optisch ansprechenderer Produkte gegenüber, die mit schlanken, in diversen Farbtönen lieferbaren Profilen und Sicherheitsglas viele Möglichkeiten der individuellen Badgestaltung eröffnen. Die Profile der Kabine „Studio 4000“ von Hüppe zum Beispiel sind in 16 Farbtönen, das Glas ist in sechs Versionen zu bekommen. Die Einbausituation im Bad bestimmt die Form und die Größe der Duschkabine: Wird die Duschtasse beispielsweise in einer Mauernische aufgestellt, wird nur eine Tür nötig. In kleinen Bädern wird die Installation von Dusche und Duschkabine häufig in einer der Raumecken vorgenommen. Ist kein Platz für eine komfortable, weit ausladende Schwingtür vorhanden, bieten sich die platzsparenden Gleittürsysteme an. Sie sind sowohl als Seiten- wie auch als Eckeinstieg erhältlich, für eine leichte Reinigung sind die einzelnen Elemente bei einigen Produkten untereinander auftrennbar oder aushängbar.

Planung und Montage
Neben Grundmaß und -form der Duschwanne ist auch der Luftraum oberhalb wichtig: Unter Dachschrägen ist häufig eine (teure) Sonderanfertigung nötig. Weiterhin kann der Bewegungsraum unter Schrägen deutlich eingeschränkt sein, schon bei der gründlichen Planung des Badezimmers sollte nach alternativen Standorten gesucht werden. Bevor es an die Montage der Kabine geht, den Bausatz auf Maßhaltigkeit und Vollständigkeit prüfen, die Aufbauanleitung gibt eine Übersicht der gelieferten Teile. Noch ein Tip: Glaswände und -türen und die farbigen Profile bis zu ihrem Einsatz an einem sicheren Ort, z. B. in einem der angrenzenden Räume, lagern. Leicht kann es sonst an einem beengten Einbauort passieren, daß beispielsweise ein herabfallendes Werkzeug irreparablen Schaden anrichtet.
Mit wenigen Werkzeugen gelingt die Montage: Wasserwaage, Gliedermaßstab, Schraubendreher und eine Bohrmaschine. Für die Versiegelung mit dauerelastischem Silikon noch eine Spritzpistole, die die handelsüblichen Kartuschen aufnimmt. Neben einem geeigneten Farbton – Silikon ist in den unterschiedlichsten FarbStellungen zu bekommen – sollte ein Produkt gewählt werden, das sich durch Widerstandsfähigkeit gegen Schimmelpilz auszeichnet.
Die Fugen werden mit Spiritus entfettet. Das aufgetragene Dichtmittel mit feuchtem Finger (benetzt mit einer Mischung aus halb Geschirrspülmittel, halb Wasser) zu einer leichten Hohlkehle glattstreichen. Überschüssiges Silikon sofort entfernen! Die Aushärtezeit beträgt etwa 24 Stunden.
Die Duschabtrennung sollte nicht mit scharfen oder scheuernden Mitteln gereinigt werden, starke Kalkablagerungen werden mit Essigessenz rückstandslos entfernt.

An nur einem Nachmittag wird die Duschkabine neu installiert.Der Einsatz lohnt sich: Im Vergleich zu einem Vollbad ist die Ersparnis an Wasser und Energie beim Duschen enorm -und gesünder ist es auch noch. Eine Duschkabine hoher Qualität dichtet perfekt ab, ist leicht sauber zu halten und ein schöner Einrichtungsgegenstand in einem modernen Badezimmer. Erster Montageschritt ist die Befestigung des Wandanschlußprofils der Seitenwand. Wanne durch eine Pappe o.ä. schützen! An den markierten Punkten wird gebohrt. Beim Bohren der Fliese wird das Schlagwerk der Bohrmaschine abgestellt. Das Anschlußprofil wird über den halb eingedrehten Schrauben eingehängt, ausgerichtet und abschließend festgesetzt. Auf die Seitenwand wird der Eckpfosten geschoben und lotrecht ausgerichtet. Stabil wird es erst nach Montage des Bügels.
Gute Anleitungen wie hier bei der „Studio 4000“ von Hüppe sind nicht immer selbstverständlich. So gelingt der Einbau sicher. Bei der Montage des Bügels ist die Schablone hilfreich, die über die Wandleiste geschoben wird und die Bohrpunkte anzeigt.
Damit der Bohrer auf der Fliese nicht wegrutscht, werden die ermittelten Punkte vor dem Bohren mit einem Körner markiert. Der Bügel mit Doppelnutzen sorgt für Winkelsteifigkeit, an einclipsbaren Haken werden die Badutensilien aufgehängt. Der Eckpfosten wird ebenso fixiert wie eingangs die Wandabschlußleiste. Dann das Dichtprofil für den Türanschlag einsetzen. Die Wandleiste mit der Aufnahme für die Schwingtür wird ausgerichtet und befestigt. Abstand zum Wannenrand beachten! Vor der Türmontage werden oberer und unterer Zapfen der Türscharniere gefettet. Das sollte jährlich wiederholt werden. Am oberen Türlager wird die Tür parallel zum Anschlaggummi des Eckpfostens ausgerichtet und festgesetzt. Mit dauerelastischer Dichtungsmasse die entfetteten Fugen gegen Spritzwasser abdichten. Aufgetragene Masse mit feuchtem Finger (Pril-wasser) glattstreichen.

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