Ein Platz wie einst im Bummelzug vol.1

By | November 30, 2015

Ein Platz wie einst im BummelzugWenn Sitz und Lehne gut geformt sind, ruht man selbst auf schlichten Leisten besser als mancherorts auf dicken Polstern. Unsere Bänke beweisen das.

Das auf den ersten Blick nur durch die sauber lackierten Leisten besticht, offenbart seine wahren Qualitäten erst, wenn man sich auf ihnen niederläßt: Die beiden Sitzbänke sind mit dem Schwung ihrer Lehnen und Sitzflächen so körpergerecht geformt, daß sich darauf jeder sofort wohl fühlt. Weil unsere Bänke gemütlich und praktisch zugleich sein sollen, haben wir eine aufrechte – am Eßtisch ausgesprochen angenehme – Sitzposition gewählt. Der Oberkörper bleibt gerade, der Magen wird nicht eingeklemmt, und trotzdem sitzt man ganz entspannt.

Das kommt allen Bankbesitzern auch zugute, wenn sie zum gemütlichen Teil des Tages übergehen – beim Karten-spiel, beim Basteln oder in geselliger Runde unter Freunden. Und stets ist eine Prise Nostalgie aus der Epoche der Dampfeisenbahn dabei!
Gar nicht nostalgisch, sondern sehr zeitgemäß stellen sich Material und Werkzeuge dar, die zum Herstellen einer oder mehrerer Bänke erforderlich sind. Gehobeltes Fichtenholz im Format 70×45 mm wird zum Bauen des Bankgestells verwendet, mit Holzdübeln verbunden und verleimt. Für Sitzfläche und Lehne haben wir 60×28 mm dicke Saunabank-Latten mit gerundeten Kanten benutzt. Messingschrauben verbinden sie mit dem Bankgestell. Und welche Hand- oder Elektrowerkzeuge nötig sind, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Viele ehemalige Kleinbahnen werden heute als Museumseisenbahnen betrieben. Da läßt sich die „Holz-Klasse“ noch in ganzer Schönheit erfahren. Fotoapparat, Skizzenblock, Maßband und Bleistift nicht vergessen!

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