Gerätehaus mit genialer Aufteilung – Die Gehrungssäge macht das Zuschneiden leicht vol.2

By | November 30, 2015

Gerätehaus mit genialer Aufteilung 2Wenn Sie sich zum Seiberbauen entschlossen und die erforderlichen Kanthölzer, Glatt-kant- und Rauhspunddielenbretter (in unserem Bauplan finden Sie die Mengen genau aufgeschlüsselt) beschafft haben, können Sie mit der praktischen Arbeit beginnen. Als erstes schneiden Sie sich die 58 x 58 mm dicken gehobelten Kanthölzer winkelgerecht auf Länge, aus denen die Rahmen für die Zwischenwände entstehen. Sie werden stumpf miteinander verschraubt, dann mit Rauhspunddielen eingedeckt. Auch die beiden Giebelwände des Häuschens werden als Rahmen aus Kanthölzern verschraubt. Das obere Ende der aufrechten Holme muß dafür auf Schmiege geschnitten und mit den Giebelsparren verschraubt werden. Auch die Giebelwände verkleiden Sie mit Rauhspunddielen, wobei auf der Frontseite gleich der Raum für die Tür ausgespart werden kann. Bei allen diesen Arbeiten kommt es auf exakte Sägeschnitte an. Wenn Sie dafür eine Kapp- und Gehrungssäge einsetzen können, sparen Sie viel Zeit. Handkreissäge und Bohrmaschine sind hier ebenso notwendige Geräte.

Wie das Gerätehaus konstruiert ist, können Sie auf dieser Zeichnung wf erkennen. Unser Bauplan bietet dazu noch eine Reihe von ‚ Details, die Ihnen das Nach bauen leicht machen.

Winkelgerecht anreißen, auf Länge schneiden und für das Verschrauben vorbohren: So werden die Kantholz-Rahmenteile vorbereitet. Die Rauhspunddielen mit Nut und Feder werden durch Verkeilen stramm zusammengefügt und ringsum auf die Rahmenhölzer genagelt. Brettenden, die über den Rahmen hinausragen, werden mit der Handkreissäge abgetrennt. Zuvor die Schnittlinie deutlich markieren. Je zwei lange Spaxschrauben verbinden den Giebelsparren mit den Kanthölzern der Giebelwand. Schraubenlöcher im Sparren vorbohren. Schon auf Endmaß schneiden
kann man die 71 cm breiten Rauhspunddielen, die die Fläche links und rechts des Türrahmens eindecken. Vier Zentimeter Raum sollte zwischen Unterkante des Rahmens und unterster Diele verbleiben, damit Regenwasser gut abtropfen kann.

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