Gerätehaus mit genialer Aufteilung – Einfach zerlegen und woanders wieder aufbauen vol.3

By | November 30, 2015

Gerätehaus mit genialer Aufteilung 3Schon auf den Fotos der Vorseite konnten Sie erkennen, daß dieses Gerätehäuschen sozusagen in einzelnen Modulen gebaut und anschließend zusammengefügt wird. Die Holzrahmen der Trennwände, Giebel, Seitenwände und Türen können auf ebenem Boden verschraubt und anschließend mit Rauhspunddielen verkleidet werden. Das erleichtert die Handhabung ungemein. Diese vorgefertigten Module lassen sich zu zweit problemlos aufrichten, so daß der Zusammenbau des Häuschens leicht von der Hand geht. Wenn Sie die Rahmenhölzer mit Gewindebolzen und Muttern verbinden, können Sie das Ganze für den Fall, daß einmal ein anderer Stellplatz erforderlich ist, jederzeit wieder zerlegen.

Wie Sie die drei separat zugänglichen Kammern unterteilen und nutzen, hängt davon ab, was Sie darin unterbringen möchten. Dafür aber, da sind wir sicher, brauchen Sie keine Extraanleitung.

Für Belüftung sorgen
Wer Rasenmäher, Vertikutierer und das sonstige Gartengerät in einem kleinen Holzhaus verwahren möchte, muß nicht gleich einen festen Sockel bauen. Die Stellfläche mit einem Steinpflaster versehen, die Hölzer, die Bodenkontakt haben, mit einem Holzschutzgrund streichen und in kurzen Abständen druckimprägnierte Brettabschnitte darunterschrauben, dann ist für eine ausreichende Belüftung gesorgt und Holzschäden vorgebeugt.

Zink schützt vor Rost
Nicht nur das Holz, das im Freien verbaut wird, ist das ganze Jahr über Witterungseinflüssen ausgesetzt. Auch die Beschläge wie Türbänder, Riegel, Bolzen und Schrauben leiden unter Feuchtigkeit und setzen schnell Rost an. Wählen Sie für den Außenbereich nur Metalle, die rostfrei oder wenigstens rostgeschützt sind: Messing, rostfreien Stahl oder -die preiswertere und gängigste Lösung – verzinkte Schrauben, Nägel und Beschläge.

Schlüsselschrauben oder Gewindebolzen und Muttern verbinden als erstes eine der beiden Giebelwände mit den Zwischenwänden.
Die Türzarge der Frontseite entsteht aus drei stumpf verbundenen Brettern, auf die eine auf Gehrung geschnittene Blende geleimt wird.
In den Türausschnitt einfügen kann man die Zarge, sobald der Leim gut durchgehärtet ist. Mit versenkten Stiften oder Schrauben befestigen. Die beiden Seitenwände können als nächstes mit dem Giebel verschraubt werden. Danach kann man die zweite Giebelwand befestigen. Die Fronttür entsteht aus wasserfest verleimten Rauhspunddielen. Aufgeleimte Rahmenleisten mit soliden Riegeln sorgen für Stabilität. Den mittleren Dachsparren, der mit kurzen Holzstempeln auf Sollhöhe gebracht wurde, montiert man mit Stahlwinkeln auf die Seitenwand. Aus Rauhspunddielen entsteht die Dachfläche, nachdem die Sparren mit 38 x 58 mm dicken Latten verstärkt wurden. Einfach aufnageln.
UU Wetterfest gedeckt wird die Dachfläche mit Bitumenbahnen, die überlappend verlegt werden. Die Kanten mit Pappstiften fixieren. Schutz und Veredelung in einem Zuge besorgt ein Anstrich mit Wetterschutzfarbe. Beidseitig werden nur die Türflächen behandelt.

 

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