Laminatboden

By | November 30, 2015

Die Alternative zu Echtholzböden sind Laminate. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre extrem hohe Widerstandsfähigkeit und eine große Dekorvielfalt aus. Die Dekorböden empfehlen sich bei Allergien, da sie wohnhygie-nisch einwandfrei sind und gleichzeitig eine angenehme Wohnatmosphäre schaffen. Der dreischichtige Aufbau besteht an der Unterseite aus einem Gegenzugpapier, einer Mittellage aus Trägermaterial -in der Regel eine HDF-Platte -sowie einer Nutzschicht, die aus mehreren Lagen mit glas-klarem, Melaminharz getränktem Papier aufgebaut ist: einem Underlay, dem Dekorpapier und einem Overlay. Dekorböden sind auch bei Sonneneinstrahlung lichtecht, eine Verfärbung der Dekorpapiere ist bei Qualitätsprodukten nicht zu befürchten. Außerdem sind Laminate unempfindlich gegen Chemikalien und Zigarettenglut. Für die Abriebfestigkeit von Laminaten gibt es unterschiedliche Angaben. Der am meisten auf die Praxis bezogene Wert ist der sogenannte IP-Wert. Mehr als 6000 sollten es sein.

Holzverarbeitung auf neuestem Stand der Technik
Mit modernster Fertigungstechnik werden heute allein in dem Südlohner Holzwerk Terhürne jährlich insgesamt rund fünf Millionen Quadratmeter Innenausbauprodukte hergestellt. 25 Prozent der Produktion entfallen auf den Bodenbereich.
Speziell gemesserte Echtholzfurniere werden sorgfältig nach alter Handwerkstradition und mit modernster Technik verarbeitet. Nach Sichtung werden sie zunächst heiß, dann kalt gepreßt, und nach einem Vorschnitt erfolgt dann in der Fräse der exakte Breitenschnitt. Anschließend werden die Fugen verleimt und einer erneuten Qualitätsprüfung unterzogen.
Exzellente Holzschliffe sowie Walz- und Grundierarbeiten gehören genauso zu der Oberflächenveredelung wie der mehrschichtige Aufbau mit umweltfreundlichen Lacken. Der gezielte Lackauftrag in einem besonderen Walzverfahren sorgt mit für die hohe Belastbarkeit des Bodens.

Der Weg vom Furnier zum fertigen Produkt führt über modernste Oberflächenstraßen, auf denen das Holz seinen Feinschliff und einen mehrschichtigen Lackauftrag erhält.
Zwischendurch erfolgen immer wieder Qualitätskontrollen. So wird im Bild oben mit Hilfe eines Spezialgeräts der Glanzgrad des Lacks auf einem Paneel überprüft.

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