Mit Sitzplatz und viel Stauraum vol.2

By | September 25, 2015

Mit Sitzplatz und viel Stauraum vol.2Bevor Sie sich daran machen, Ihre Terrasse mit dem Schrank auszustatten, sollten Sie sich selbstverständlich mit Ihrem Nachbarn absprechen und gemeinsam beschließen, welche Abmessungen die Terrassenwand erhalten soll und wie die Elemente angeordnet werden. Wenn Sie sich einig sind, empfiehlt es sich vielleicht, daß Sie Ihre Absprachen schriftlich festhalten, für den Fall, daß beim Verkauf eines Hauses der Nachfolger Ihre Vereinbarungen auch akzeptiert und nicht etwa den Abriß des Schranks verlangt. Der beste Standort ist natürlich auf der Grundstücksgrenze, damit Sie beide den gleichen Platz Ihrer Terrasse bereitstellen. Die Holzart sollten Sie miteinander beschließen. Wie Sie dann Ihre Seite gestalten, ob im Stil des Hauses oder in Kontrast dazu, können Sie dann individuell entscheiden: Eine Seite kann z. B. eine Naturholzoberfläche behalten, während die andere Seite weiß oder farbig gestrichen wird.

Als Baumaterial haben wir druckimprägnierte Bretter und Kanthölzer aus Kiefernholz verwendet. Die Konstruktionshölzer aus dem PLUS-Pro-gramm benötigen keine Schutzbehandlung, können aber nach dem Abwittern mit Wetterschutz- oder Landhausfarbe gestrichen werden.

Die Bauweise der Trennwand ist einfach. Die einzelnen Wandelemente werden separat zusammengebaut und dann miteinander verschraubt. Die einzelnen Schrankteile bekommen jeweils einen eigenen Boden aus Brettern, die auf Lücke gesetzt werden. So kann die Luft auch unter dem Schrank zirkulieren. Diese Böden sind für Reinigungszwecke herausnehmbar. Der Boden unter der Wand sollte eben, glatt und möglichst gepflastert sein. Hat die Terrasse ein Gefälle, wird das beim Aufstellen des Schranks ausgeglichen.

Wände: mit Profilbrettem auf Rahmen

Alle Bretter und Kanthölzer müssen rechtwinklig abgelängt werden. Das geht mit Winkel und Handsäge, besser aber mit einer Kappsäge. Die Rückwände bestehen aus Rahmen, deren Einzelteile miteinander verschraubt werden. Gelbchromatier-te oder Niro-Schrauben verwenden.
Die Verkleidung der Rahmen erfolgt mit Profilbrettern, die aufgenagelt werden. Dabei mehrfach die Rechtwinkligkeit des Rahmens prüfen.
Die schmalen Seiten bekommen statt eines Rahmens nur drei Querriegel. Für die Rückwandrahmen bleiben Aussparungen stehen.

Alles paßt: die Wandteile im Zickzack

Rück- und Seitenwände werden Stück für Stück miteinander verschraubt. Durch die Zickzack-Anord-nung entstehen die Schränke. Abwechselnd ist jeweils ein Element offen, das nächste geschlossen. Die glatten Seiten zeigen nach außen, die Rahmenseiten nach innen.
Stabilität bekommt der Schrank auch durch die Einlegeböden und die Sitzbank. Hier sind bereits die Tragleisten für die Bank angeschraubt.
Der Geräteschrank ist nur 30 cm tief. Deshalb hat dieses Element eine Trennwand in der Mitte, ist also von beiden Terrassenseiten nutzbar.

Den hier angegebenen Maßen wurde eine Terrassentiefe von vier Metern zugrundegelegt. Bei gleichem Bausystem kann die Schrankwand auch anderen Maßen angepaßt werden: einfach ein Wandelement mehr oder weniger planen.

Farbiger Anstrich
Druckimprägniertes Holz kann mit Außenfarbe verschönert werden. Die Oberfläche sollte dazu gut abgewittert sein, oder man wäscht überschüssiges Imprägniersalz mit einem kräftigen Wasserstrahl (Hochdruckreiniger) ab.

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