Solar module machen sich immer bezahlt

By | September 24, 2015

Je nach Leistungsbedarf werden vom Hersteller mehrere Siliziumzellen zu einem Solarmodul zusammengeschlossen und zwischen bruchfesten Kunststoff- oder Glasscheiben verpackt. Erst in dieser robusten Umhüllung sind Solarmodule problemlos verwendbar und gegen Feuchtigkeit sowie mechanische Belastung rundum geschützt. Sie können jahrelang ohne Pflege im Freien stehen bleiben. Die Hersteller von kristallinen Zellen versprechen eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Amorphe Zellen produzieren sechs bis sieben Jahre volle Leistung. Erst danach ist mit spürbarem Leistungsverlust zu rechnen.

Der Aufbau einer Solaranlage ist in der Regel sehr einfach. Die kompletten Module werden entweder auf sturmfeste Gestelle montiert, direkt aufs Hausdach geschraubt oder (diebstahlsicher und begehbar) auf Campinganhänger-, Wohnmobiloder Bootsdächer geklebt. In unseren Breiten bringen stationäre Solaranlagen die größte Leistung, wenn sie nach Süden ausgerichtet und mit einem Neigungswinkel von 45 Grad aufgestellt werden.

Solarstrom kann man auf zwei verschiedenen Wegen nutzen:

•    Das Modul wird direkt an einen Verbraucher angeschlossen, der arbeitet, sobald Strom produziert wird.

Praktisch ist dieses einfache Prinzip z.B. für Teichpumpe oder Ventilator, die vor allem bei Sonnenschein gebraucht werden.

•    Der Strom wird in einer 12-Volt-Solarbatterie gespeichert und ist so verfügbar für Lampe, Radio, Fernseher u. ä. Damit die Batterie nicht überstrapaziert, d.h. weder über-noch vollständig entladen werden kann, muß ein Laderegler zwischengeschaltet sein (Preis: ca. 100 Euro).

Um normale 220-Volt-Haushalts-geräte oder Werkzeuge an die Solarbatterie anzuschließen, muß ein Wechselrichter eingesetzt werden, der die Stromspannung umwandelt. Mit diesem Gerät wird die Anlage um ca. 500 Euro teurer, aber auch deutlich vielseitiger. Die Anschaffung ist sinnvoll, wenn der Haushalt zumindest zum Teil mit Solarstrom versorgt werden soll.

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