Solarpanels

By | September 24, 2015

Es ist noch gar nicht lange her, da galten sie als teure Spielerei. Doch inzwischen sind Solarpanels leistungsfähig und bezahlbar.

Auf der Suche nach neuen umweltfreundlichen Energieträgern scheint der richtige Weg gefunden zu sein. Die Zukunft gehört der Sonnenenergie. Wie rasant die Entwicklung der Solartechnik vorangeht, verdeutlicht die Leistungssteigerung der neuesten Solarzellen-Generation. Erfreulich positiv entwickeln sich auch die Preise. Durch ständig steigende Produktionszahlen bewegen sie sich weiter nach unten. Kleine leistungsfähige Sonnenkraftwerke sind schon für knapp 500 Euro zu haben. Und sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten gibt es dafür reichlich.

Der Rohstoff für alle Solarzellen ist auf der Erde so gut wie unbegrenzt vorhanden: Es ist ganz normaler Sand. Um daraus das hochreine und lichtempfindliche Silizium zu gewinnen, sind aber viele noch recht kostenintensive Fertigungsprozesse nötig. Die sorgfältige Reinigung und das Schmelzen sind am aufwendigsten.

Bei Solarzellen wird zwischen kristallinen und nicht kristallinen (amorphen) Zellen unterschieden. Die amorphen Zellen sind für Anwendungsbereiche zu empfehlen, wo nur wenig Leistung benötigt wird. Zum Beispiel für die Mini-teichpumpe, zum Laden von Batterien oder für einen kleinen Ventilator. Entsprechend günstig ist dieser Zellentyp: Ein 20-Watt-Modul (bestehend aus mehreren Solarzellen) kostet ca. 175 Euro. Möchte man mehr Power aus der Sonne herausholen, muß man zu kristallinen Zellen greifen. Zwei Typen stehen zur Verfügung:

•    die etwas ältere Generation der monokristallinen Zellen. Sie werden aus einem Kristallstab herausgesägt. Äußeres Merkmal: die gleichmäßig grauschwarze Oberfläche. Ein 50-Watt-Modul kostet ungefähr 435 Euro.

•    moderne multi- bzw. polykristalline Zellen, die im Gießverfahren billiger hergestellt werden können und aus vielen zusammenhängenden Kristallenbestehen. Sichtbares Kennzeichen:    die    ungleichmäßig

blauschillernde Oberfläche. Die bisher größte in Serie herstellbare multikristalline Solarzelle ist 10 x 10 cm groß! Für ein 50-Watt-Modul muß man etwa 350 Euro bezahlen. Beide Zellentypen bestehen aus scheibenförmigem Silizi-um-Halbleitermaterial von nur 0,4 mm Stärke.

Die Leistung von Solarzellen wird ständig verbessert. Zur Zeit liegen die multikristallinen Zellen mit einem Wirkungsgrad von etwa 15 bis 16 Prozent an der Spitze. Zum Vergleich: Moderne Automotoren haben nur einen geringfügig besseren Wirkungsgrad von ca. 23 Prozent. Der weitaus größte Teil der erzeugten Energie belastet aber die Umwelt in Form von Wärme und Abgasen. Bei Solarenergie geht man im allgemeinen davon aus, daß moderne Zellen die sechs- bis siebenfache Menge ihrer eigenen Produktionsenergie an Solarstrom selber erzeugen. Und das ohne jede Umweltbelastung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.