Wände verputzen – Eine dichte Haut für das Mauerwerk vol.1

By | September 26, 2015

Rohe Mauern brauchen einen Oberflächenschutz. Geschickte Seibermacher können den nötigen Mörtelputz selbst aufbringen.
Eine traditionelle und auch heute noch beliebte Nachbehandlung von rohem Mauerwerk ist das Verputzen mit Mörtel. Nur bei Sichtmauerwerk, das wesentlich aufwendiger hergestellt werden muß und auch besondere Steine erfordert, wird darauf verzichtet. Mörtelputz dient aber nicht nur dem Aussehen einer Außenwand, er hat auch noch physikalische und hygienische Aufgaben zu übernehmen.

Warum verputzen
Außenwandputz soll abdichten und nicht frostbeständige Mauersteine vor Verwitterungserscheinungen und Frostschäden schützen. Er soll kleine Löcher verschließen, die sich im Steinmaterial oder dem Fugenmörtel gebildet haben. Solche Vertiefungen bieten sich sonst als Brutstätten für Ungeziefer an und würden Lebensraum schaffen für unerwünschte Pflanzen und Mauerbewuchs. Eine glatt geputzte Fläche bietet Staub und sonstigen Partikeln, die in der Luft umherfliegen, keine Möglichkeit zur Ablage und hält so die Fassade sauber. Was sich dennoch ablagert, wird vom Regen abgewaschen oder vom Wind fortgetragen. Mörtelputz ist auch ein idealer Untergrund für Anstriche, feine Strukturputze oder Beschichtungen und für das Verkleben von Flachverblendern.

Die richtigen Mittel zum Putzen – Besserer Mörtel ist ein Zusatz, der herkömmlich angesetztem Mörtel aus Sand und Zement bessere Eigenschaften verleiht. Das Mittel ist flüssig und wird dem Anmachwasser zugesetzt. Bei kleineren Putzarbeiten kann man einen Fertigmörtel verwenden.

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