Zukunftstechnologien in den Unterricht!

Wie man nachhaltig im wortwörtlichen Sinn kommuniziert, haben der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband (DWV), die Gesellschaft deutscher Chemiker (GDCh) und das Unternehmen h-tec mit ihrer „Energie im Wandel“-Aktion am 8. April in Rostock bewiesen. Lehrerinnen und Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern wurden zu einer Fortbildungsveranstaltung der besonderen Art geladen. Inhalt: Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien spannend und lehrreich im Unterricht vermitteln. Gastgeber der Veranstaltung war das Fortbildungszentrum der GDCh in Rostock.

Auf dem Lehrplan der Pädagogen stand neben fachdidaktischem und methodischem Know-how auch eine Präsentation moderner Unterrichtsmaterialien. Das auf die Demonstration der Zukunftstechnologien spezialisierte Lübecker Unternehmen h-tec zeigte anhand seiner zahlreichen Modelle, wie Technik-Know-how anspruchsvoll und spielerisch vermittelt werden kann.

Die gelungene Verbindung von Theorie und Praxis lobten Teilnehmer und Initiatoren gleichermaßen. „Schule, Universität und Industrie müssen an einem Strang ziehen, wenn wir Schülerinnen und Schüler für neue Techniken gewinnen und begeistern wollen“, forderte Prof. Dr. Volkmar Dietrich, Universität Potsdam, verantwortlich für die fachdidaktische Umsetzung der Veranstaltung, auch für die Zukunft ein.

„Das Thema ist aktueller und umfangreicher, als ich bisher gedacht hatte. Man muss die Schüler im Chemieunterricht noch intensiver mit der technischen Bedeutung vertraut machen, auch schon in der Sekundarstufe I“, zeigte sich eine Rostocker Referendarin positiv überrascht.

Das Format hat Vorbildcharakter, denn Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien können in naher Zukunft in ihren vielfältigen Anwendungen nicht nur selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags sein, sondern auch bedeutende Pfeiler der zukünftigen Energie- und Verkehrsinfrastruktur.  „Die Schüler werden diese Informationen bald benötigen, und sie fragen ihre Lehrer danach, also müssen wir dafür sorgen, dass sie sie auch bekommen“, so DWV-Vorstand Dr. Ulrich Schmidtchen.